Fürsteneck. Gleich zwei Gründe hatte die Fürstenecker Pfarrbevölkerung letzte Woche zum Feiern: das 30-jährige Bestehen des Pfarrheims und den Abschluss seiner Außenrenovierung.
Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung hatten beschlossen, zu diesen Anlässen erstmals im Pfarrsaal ein Weinfest auszurichten, das sehr gut angenommen wurde. Pfarrer Konrad Eichner und Pfarrgemeinderats-Vorsitzender Alois Streifinger konnten dazu auch Vertreter der örtlichen Vereine begrüßen. Ein besonderes Willkommen galt Gerhard Gahbauer, der vor 30 Jahren als Vorsitzender des Pfarrgemeinderats der „Motor“ zum Neubau des Pfarrheims war, sowie auch dessen Nachfolger im Amt, Hans Lohmüller.
Kirchenpfleger Johann Pauli blickte in einer Fotopräsentation zurück auf herausragende Ereignisse, in denen das Pfarrheim eine Rolle spielte: Er erinnerte etwa an den Besuch von Bischof Wilhelm Schraml bei der Pfarrvisitation, an Jugendgottesdienste, Pfarrverbandswallfahrt, Vortragsabende, Gottesdienste in der Buß- und Adventszeit oder die traditionellen Adventsbasare und Pfarrfeste. Pfarrer Eichner brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass das Pfarrheim mit viel Leben erfüllt ist. Kirchliche Organisationen, Ministranten, der Caritas-Ortsverband, der Erla-Musica-Chor, der Seniorenclub, früher auch der Kirchenchor, Frauenbund und die KLJB. Weiters nutzen Vereine wie die Gartler und Trachtler Räumlichkeiten für ihre Kindergruppen oder Kulturveranstaltungen.
Kirchenpfleger Pauli schilderte dann auch die Maßnahmen der kurz vor dem Abschluss stehenden Außenrenovierung, deren Kosten sich auf rund 55.000 Euro belaufen werden, wobei diese je zur Hälfte von der Pfarrei und der Diözese getragen werden.
Man habe bereits bei der Diözese vor rund fünf Jahren die Renovierung beantragt und für heuer die Zusage erhalten, insbesondere weil das Dach undicht zu werden drohte. Über die Jahre zeigten auch tragende Holzpfeiler und einige Fenster massive Feuchtigkeitsschäden, die einen Austausch morscher Teile und eine Verbesserung der Abdichtungen notwendig machten. Auch die Außenmauern waren teils schadhaft, so dass Putzarbeiten und ein neuer Anstrich unerlässlich waren. Ein besonderes Augenmerk legte man auf die Sicherheit der Nutzer, so wurde in eine optimale Beleuchtung und die Gebäudeelektrik investiert. Schließlich erfolgte im Pfarrsaal die Installation eines großen Flachbildschirms. Der Kirchenpfleger dankte allen, die zum Gelingen der Renovierungsmaßnahmen ihren Teil beigetragen und rund 200 Stunden Hand- und Spanndienste geleistet haben, ebenso den beteiligten Firmen, die alle aus dem Gebiet des Pfarrverbands stammen, für die hervorragende Zusammenarbeit. Pfarrer Eichner stellte unter großem Beifall heraus, dass insbesondere Kirchenpfleger Pauli der Dreh- und Angelpunkt dieser Renovierungsmaßnahmen sei.



